Algorithmus hast du bestimmt im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken schon mal gehört. Doch worum geht es da eigentlich wirklich?
Da das Wort Algorithmus allein schon furchtbar kompliziert klingt und überhaupt keine Lust auf Weiterlesen macht… wie wär’s mit Kuchen? Klingt gut? Hier ist das Thema Algorithmus – erklärt mit Kuchen.
Dein Lieblingskuchen: Ein Algorithmus?!
Was hat das mit Social Media zu tun?
Was hat der Algorithmus deines Lieblingskuchens jetzt mit Plattformen wie Instagram, Facebook oder Pinterest zu tun? Überraschung: ziemlich viel sogar!
Social Media Plattformen möchten, dass du sie gerne und möglichst lange nutzt. Das schaffen sie, indem sie versuchen, wie dein Lieblingskuchen zu sein.
“Social Media Plattformen wollen wie dein Lieblingskuchen sein."
Max Mustermann Tweet
Der Algorithmus wählt deine Lieblingszutaten
Hier kommen jetzt die Algorithmen der Social Media Plattformen ins Spiel. Die Plattformen analysieren genau, was dir gefällt. Welche Beiträge likest du, wie lange schaust du dir Fotos an und was kommentierst du gerne? Sie gehen dann davon aus: Das gefällt dir, das sind deine Lieblingszutaten im Social Media Kuchen. Dann sorgen die Algorithmen dafür, dass dir ähnliche Beiträge in Zukunft öfter und als erstes angezeigt werden. Beiträge, die nicht zu deinen Lieblingszutaten gehören, werden dir dafür gar nicht mehr angezeigt.
Neue Geschmacksrichtungen entdecken? Nicht vorgesehen!
So stellen die Algorithmen der großen sozialen Netzwerke sicher, dass es dir bei ihnen gefällt und du lange dabeibleibst. Schließlich haben sie nur deine Lieblingszutaten in deinen Kuchen gepackt. Das Problem dabei: Mal etwas völlig anderes entdecken ist fast unmöglich. Vielleicht würden dir neben den Posts von Fashion-Bloggern auch mal Posts zu aktuellen Nachrichten gefallen. Dazu müsstest du diese aber erstmal kennenlernen und das lassen die Algorithmen nicht zu. Dein Lieblingsrezept steht für sie ja fest. Auch wenn politische Posts vielleicht wie Schokosplitter (lecker!) in deiner Erdbeertorte wären: Sie stehen eben nicht im Rezept.