Meine Talking Angela ist eine App, in der du dich um eine niedliche Katze kümmern musst.
- USK: ab 0 Jahren
- Features: Sich um Angela kümmern, Sticker, Outfits probieren, Schminken
- Android, iOS
- Bezahlmodell: Freemium
- Vorteile: Spaß beim Ausprobieren von Outfits und Stickern
- Nachteile: Nervig, da das Spiel immer weiterläuft, viele Berechtigungen
Funktionen und Bedienung
Kostenfallen und Datensicherheit
Die App fordert Zugriff auf deinen Speicher, deine Dateien, dein Mikrofon und dein Telefon. Außerdem greift sie auf deine WLAN-Verbindung und deine Geräte-ID zu. Nicht alle Berechtigungen sind in Anbetracht der Funktionen sinnvoll.
Zusätzlich gibt es in der App sehr viel Werbung. Es werden nicht nur am Bildschirmrand Werbebanner angezeigt, sondern auch der Spielspaß wird häufig durch Werbeanzeigen unterbrochen. Das ist leider störend, da man die Werbung immer wieder aus Versehen anklickt. Wer die Werbung deaktivieren möchte, muss dafür bezahlen. In den Einstellungen der App kannst du die interessenbasierte Werbung deaktivieren und die Funktion „von Analysen ausschließen“ aktivieren.
Für bestimmte Zusatzfunktionen wie Klamotten, Brillen, neue Frisuren, Nahrung oder Schminke musst du mit der Währung der App bezahlen. Falls du davon nicht genug hast, kannst du dir über In-App-Käufe mehr kaufen. Mache dir vor dem Kauf aber unbedingt Gedanken darüber, ob du das Geld wirklich ausgeben möchtest.
Einige befürchten, dass hinter der App Talking Angela ein Pädophiler steckt, der Kinder ausspähen möchte. Doch obwohl die Reaktionen der Katze sehr menschlich und realistisch wirken, steckt ein Computer dahinter. Talking Angela ist ein sogenannter Chatbot. Das ist ein System, das darauf ausgelegt ist, Konversationen mit Menschen zu führen.
Meine Talking Angela bietet dir sehr viele verschiedene Funktionen und hat daher einen großen Spaßfaktor. Gleichzeitig ist es schwer vom Spiel wieder loszukommen: Auch wenn du es gerade nicht spielst läuft es immer weiter und die Bedürfnisse der Katze müssen, wie bei einem Tamagotchi, regelmäßig gestillt werden. Die App hat sich zwar in Sachen Datenschutz schon leicht gebessert, allerdings fordert sie dennoch viele Berechtigungen und Daten von dir und greift dauerhaft auf dein Mikrofon zu. Dafür gibt es ein dickes Minus. Besonders nervig ist auch die Werbung, die den Spielfluss immer wieder unterbricht. Großes Gefahrenpotential besteht auch bei den In-App-Käufen. Vieles muss erst freigespielt oder gekauft werden, was dazu verleitet, den einen oder anderen Euro zu investieren. Achte daher darauf, dass sich auch Kleinstbeträge am Ende summieren können! (Stand: 26. April 2017)